Du weißt eigentlich eh, wie es geht
Die meisten, die zu mir kommen, sind keine Anfänger. Sie wissen, dass Gemüse besser ist als Chips und dass Bewegung hilft. Viele haben schon Pläne gehabt, manche sogar gute. Trotzdem sagen sie mir: Ich weiß eigentlich eh, wie es geht, nur umsetzen klappt nicht. Das Wissen ist also da. Was fehlt, ist ein Weg, der auch in einer vollen Woche hält, und jemand, der mit dir drüberschaut, wenn es einmal nicht läuft.
Wenn du dir dann denkst, dass du selber das Problem bist, dann sage ich dir ehrlich: Das würde ich gar nicht so sagen. Mittlerweile ist eher die Menge an Informationen das Problem. Der eine sagt, Kohlenhydrate sind schlecht, der nächste sagt das Gegenteil, und der dritte sagt, nach sechs Uhr darfst du nichts mehr essen. Da weiß irgendwann niemand mehr, was jetzt stimmt.
Warum Wissen allein selten reicht
Motivation ist wie eine Laune. Sie kommt und geht, und an einem müden Dienstag ist sie meistens weg. Disziplin hält ungefähr drei Wochen. Wer sich nur auf diese zwei Dinge verlässt, startet motiviert, ist zwei Wochen perfekt, hat dann einen Ausrutscher und sagt sich „jetzt ist eh egal“. Am Montag geht es wieder von vorn los.
Dazu kommt, dass viele Pläne zu viel auf einmal verlangen. Fünf neue Gewohnheiten ab Montag klingen gut, liegen aber nach drei Wochen oft in Trümmern. Und wenn es keinen Plan B für schlechte Tage gibt, wirft ein einziger schwerer Tag alles um. Das hat mit Charakter nichts zu tun, sondern mit einem Weg, der nicht zu deinem Leben passt.
Für mich zählen drei Dinge: wer du bist, was du jeden Tag machst und mit wem du dich umgibst. Wenn eins davon nicht mitzieht, hält der beste Plan nur bis zur ersten stressigen Woche. Wissen deckt davon nur einen kleinen Teil ab. Die Umsetzung im Alltag und das Umfeld sind der größere Teil. Wenn daheim niemand mitzieht oder du ganz allein dastehst, merkst du das genau in den Wochen, in denen es schwer wird.
„Einmal die Woche ein Check-in: was war gut, hat es Herausforderungen gegeben, was können wir besser machen.“
Kevin Klopf · Gründer von KK CoachingWas Begleitung konkret ändert
Begleitung ist kein Zaubertrick. Sie ändert aber ein paar Dinge, die man allein nur schwer hinbekommt. So schaut das bei mir im persönlichen Coaching aus.
- Einmal in der Woche gibt es einen Check-in. Wir schauen, was gut war, wo es Herausforderungen gegeben hat und was wir besser machen können.
- Dazwischen bin ich erreichbar. Du musst nicht bis zum nächsten Termin warten, wenn etwas ansteht.
- Jemand fragt nach. Wenn eine Woche nicht läuft, fällt das auf, und wir reden darüber, statt dass du still aufhörst.
- Wochen, in denen nichts geht, gehören dazu. Dann fangen wir nicht bei null an, sondern passen die Woche an.
- Du filmst den ersten Arbeitssatz jeder Übung, und ich sage dir, was wir besser machen, bis die Übungen passen.
- Vor dem Essen auswärts schickst du mir ein Foto, und das Schnitzel mit Pommes bleibt trotzdem erlaubt.
- Wir schauen nicht nur auf die Waage, sondern auch auf Kraft, Umfänge, Schlaf und Energie, damit du siehst, dass es läuft.
Was du dir auch ohne Coach holen kannst
Vieles davon kannst du dir auch selbst bauen, und das ist mir wichtig zu sagen. Mach dir einen festen Termin pro Woche, an dem du zehn Minuten auf deine Woche schaust. Was war gut, was war schwer, und was machst du nächste Woche anders? Schreib es auf, statt es nur zu denken.
Hol dir außerdem jemanden ins Boot. Das kann dein Partner oder deine Partnerin sein, eine Freundin oder ein Arbeitskollege. Wenn ein anderer Mensch weiß, was du vorhast, und ab und zu nachfragt, fällt das Aufhören schwerer. Bau dir dazu eine einfache Regel: Einmal abweichen ist in Ordnung, nur zweimal hintereinander soll es nicht werden.
Und fang klein an. Eine kleine Gewohnheit, zwei bis drei Wochen lang, und erst dann kommt die nächste dazu. Leg dir für schwere Tage vorher deinen Plan B fest, zum Beispiel 15 Minuten Training, ein Skyr oder ein Shake und ein Teller nach der Tellerregel. Mehr braucht es an so einem Tag nicht. Wenn du merkst, dass du trotz all dem immer an derselben Stelle hängen bleibst, ist das kein Versagen, sondern ein ehrlicher Hinweis darauf, dass dir Begleitung helfen könnte.
Was Begleitung nicht kann
Ein Coach nimmt dir die Arbeit nicht ab. Essen, trainieren und schlafen musst du selbst. Was ich machen kann, ist, den Weg so zu bauen, dass er in deinen Alltag passt, und dranzubleiben, wenn es schwer wird. Meine einzige Erwartung an dich ist Ehrlichkeit. Wenn ein Urlaub, eine Feier oder die Pizza am Samstag ansteht, sagst du es mir, und wir reden kurz darüber.
Ich verspreche dir auch kein bestimmtes Ergebnis. Wie schnell sich dein Körper verändert, kann niemand vorhersagen. Nach meiner Erfahrung ist das Essen bei den meisten nach sechs bis acht Wochen so drinnen, dass sie nicht mehr darüber nachdenken müssen. Das betrifft die Gewohnheit und nicht das Gewicht.
Und Begleitung soll nicht für immer sein. Mein Ziel ist, dass du nach unserer Zeit selbst verstehst, wie es funktioniert, und weißt, wie du etwas anpasst, wenn sich dein Leben ändert. Irgendwann brauchst du mich nicht mehr, und dann ist es so normal wie Zähneputzen.
Welcher Weg zu dir passt
Wenn du es noch einmal allein probieren möchtest, ist das völlig in Ordnung. Dann nimm dir meine Abnehm Bibel. Sie ist gratis und kommt als PDF, mit Tellerregel, 80/20, Getränke-Ampel, den typischen Scheiter-Mustern und einem Fahrplan für die ersten Wochen.
Wenn du schon öfter allein gestartet bist und jedes Mal wieder hängen geblieben bist, kann persönliche Begleitung der bessere Weg sein. Am Anfang steht ein kostenloses Erstgespräch. Dort schauen wir, wo du stehst, was du schon probiert hast und ob das Coaching zu dir passt. Den Rahmen der Kosten bekommst du vorher gesagt, und wenn es nicht passt, sagen wir dir das ehrlich.
Mein Coaching ist ein Bildungs- und Coachingangebot und keine medizinische Beratung. Wenn du eine Erkrankung hast, schwanger bist oder stillst, sprich bitte vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.
Häufige Fragen zu Allein halte ich nie durch
Warum höre ich beim Abnehmen immer wieder auf?
Meistens, weil Motivation und Disziplin nur ein paar Wochen halten und der Plan zu viel auf einmal verlangt. Ohne Plan B wirft dann ein schlechter Tag alles um. Das liegt selten an dir, sondern am Weg.
Bringt ein Coach beim Abnehmen wirklich etwas?
Ein Coach nimmt dir die Arbeit nicht ab, aber er fragt nach, passt den Plan an, wenn eine Woche schiefgeht, und schaut sich deine Übungen an. Für viele ist genau das der Unterschied zwischen Aufhören und Weitermachen.
Was passiert bei einem wöchentlichen Check-in?
Wir schauen gemeinsam, was gut war, wo es Herausforderungen gegeben hat und was wir besser machen können. Dafür musst du dir nicht jede Woche eine Stunde nehmen.
Kann ich auch ohne Coach dranbleiben?
Ja. Mach dir einen festen Wochentermin für einen kurzen Rückblick, hol dir einen Menschen ins Boot, der nachfragt, fang mit einer kleinen Gewohnheit an und leg dir einen Plan B für schwere Tage fest.
Muss ich für immer im Coaching bleiben?
Nein. Mein Ziel ist, dass du selbst verstehst, wie es funktioniert, und mich irgendwann nicht mehr brauchst.
Wie finde ich heraus, ob das Coaching zu mir passt?
Im kostenlosen Erstgespräch schauen wir, wo du stehst und was du brauchst. Wenn es nicht passt, sagen wir dir das ehrlich. Wenn du lieber allein startest, ist die Abnehm Bibel gratis der richtige Anfang.